Jahrestag der Flut in NRW

Vor einem Jahr kam es am 14. und 15. Juli zur historischen Flutkatastrophe in Deutschland.

Es gab viele Tote, Verletzte und enorme Schäden.
In Deutschland starben mehr als 180 Menschen, 49 davon in NRW. Ein Jahr danach ist die Aufarbeitung der Ereignisse längst noch nicht abgeschlossen.
Der Untersuchungsausschuss des Landtages hat jüngst die Arbeit wieder aufgenommen. Die Frage nach den Verantwortlichen ist bis heute nicht abschließend geklärt. Mit Ausnahme des Rücktritts der früheren Ministerin Heinen-Esser gab es keine Konsequenzen. Die Infrastruktur ist nicht vollständig wiederhergestellt und auf Geld vom Land warten viele Betroffene aufgrund immenser, bürokratischer Hürden noch heute vergebens.
Wir sind stolz, mit dem Hilfszentrum NRW (https://t.me/hilfszentrumnrw) bis heute einen großen und wichtigen Beitrag bei der Linderung der Folgen leisten zu können.
Aber: Ist es richtig, das private Spenden den Menschen vor Ort das Überleben sichern?
#dieBasis NRW sagt: Katastrophenschutz ist eine wichtige staatliche Aufgabe, vor der sich die Verantwortlichen nicht wegducken können. Schutz und Unterstützung müssen den Bürgern vom Staat gewährt werden!