Entlastungspaket

Es gibt Menschen, die lassen sich 3.000€ stehlen, und wenn man ihnen 300€ zurückgibt, sind sie dem Dieb dankbar.

In der Psychologie beschreibt man dieses Phänomen als Stockholm-Syndrom.
So oder ähnlich verhält es sich mit dem 65 Milliarden € schweren und von der Bundesregierung geschnürten Entlastungspaket, welches die Steuerzahler letztlich selbst bezahlen werden.

Tatsächlich handelt es sich nämlich um ein „Umverteilungsprogramm“ an Großkonzerne, die die Milliardenhilfe durch Privatverbraucher eher nicht nötig haben sollten, wie etwa die baden-württembergische EnBW.

In Spanien freut man sich hingegen (z.B.) über Entlastung durch das 0-€-Ticket, das durch Einnahmen aus einer Übergewinnsteuer für Energieversorger und Banken finanziert (https://taz.de/Kostenlose-Monatskarten-fuer-Pendler/!5878513/) wird. Also der genau umgekehrte Trend.

dieBasis NRW fordert ein Ende der Umverteilung von unten nach oben. Tröpfchenweise „Entlastungen“ können den Schaden nicht beheben, den verfehlte politische Entscheidungen angerichtet haben und weiter anrichten.

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