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Social Credit System in Europa

Social Credit System in Europa – Deutschland, Italien und Österreich machen den Anfang

 

Gastbeitrag von Holger Gräf

Für die Mehrheit galt es als eine der krudesten Verschwörungstheorien des Widerstands gegen das Corona-Regime: Die Einführung eines sogenannten Social-Credit-Systems. Ernst Wolff hatte schon vor vielen Monaten vor seiner Einführung gewarnt und auf die dramatischen Folgen hingewiesen, wenn wir uns diesem System nicht mit aller Macht entgegenstellen. Und obwohl dieses System in anderen Teilen der Welt, etwa in China, schon lange über den Erprobungsstand hinaus eingeführt worden ist, glauben hierzulande noch immer unzählige Menschen, dass sie vor solch staatlicher Willkür verschont bleiben würden.

Doch einige, noch sehr verhaltene Meldungen, lassen nun vermuten, dass die Einführung in Europa unmittelbar bevorsteht. Den Vorreiter machen Italien mit der Provinz Bologna, Österreich und (wie könnte es auch anders sein) Deutschland.

 

Es sieht aus wie ein lustiges Spiel

Dort, in den besagten Gebieten, wurde kürzliche die Einführung einer App angekündigt. Mit ihr kann man sein besonders ausgeprägtes ökologisches Verhalten nachweisen. Wer beispielsweise sein Auto stehen lässt und stattdessen auf öffentliche Verkehrsmittel zurückgreift, bekommt Punkte (sogenannte Token) gutgeschrieben. Die wiederum kann man dann in Theater- oder Konzertkarten, oder eben in kostenlose Nahverkehrs-Tickets eintauschen.

Klingt gut, oder?

Was aber geschieht, wenn man nicht nur das gewünschte Verhalten belohnt, sondern jedwedes andere, abweichende Verhalten, bestraft? Und was, wenn es sich nicht um Token handelt, sondern dieses Social-Credit-System direkt mit dem Konto verbunden ist?

 

In China weitgehend schon jetzt Realität

Die totale Kontrolle, wie sie die chinesische Regierung auf ihre Bürger ausübt, war lange Zeit ein Schreckgespenst, dessen Umsetzung sich hier bei uns niemand jemals hätte vorstellen können. Zumindest nicht bis zum Frühling des Jahres 2020. In China ist das Social-Credit-System in seiner „brutalen“ Ausprägung bereits Realität. Im Jahre 2014 geplant und beschlossen, wurde es 2017 eingeführt und befand sich bis 2020 offiziell in der Testphase. Seit 2020 greift es erbarmungslos durch. Wer sich den Regeln dieses Systems nicht völlig unterwirft, bekommt massive Probleme. Diese beginnen bei der Job- und Wohnungssuche, erstrecken sich über Reisebeschränkungen und reichen bis weit in die Kreditwürdigkeit und Zahlungsfähigkeit hinein. Mit anderen Worten: Wer nicht mitmacht, ist gesellschaftlich und finanziell ruiniert. Und Mitmachen bedeutet vollständige Unterwerfung, die Aufgabe jedweder eigenen Meinung und kritiklose Übernahme des politisch gewollten Narrativs.

So etwas kann bei uns nicht passieren? Doch, das kann es leider sehr wohl! Auch in China wurde dieses System nicht über Nacht eingeführt. Ihm voraus ging eine langjährige, politische Agenda der Entrechtung chinesischer Bürger, gepaart mit einem technologischen Fortschritt, der die totale Überwachung erst ermöglicht: 5G. Was viele als Gesundheitsbedrohung ansehen, ist zumindest aber eines: Die technologische Grundlage für eine flächendeckende, digitale Überwachung.

Diktaturen werden nicht von jetzt auf gleich errichtet. Machthaber sind ihren „Untergebenen“ immer zahlenmäßig massiv unterlegen. Sie können und wollen also keine Aufstände provozieren. Daher gehen sie in kleinen und kleinsten Schritten vor und beobachten die Reaktion der Bevölkerung. Die sogenannte „Corona-Pandemie“ ist dann ein gefundenes Fressen, um diese Schritte zu vergrößern. Die Bevölkerungen machen zuerst aus Angst mit und dann aus Gewohnheit. In Ausnahmesituationen werden wichtige Freiheitsrechte viel leichter geopfert, als es unter normalen Bedingungen der Fall wäre. Wir hätten wir besser aufpassen müssen!

 

Beispiel Deutschland

Nehmen wir die Entwicklung auf dem Weg ins Social-Credit-System in unserem eigenen Land. Zunächst wurden einige Grundrechte beschnitten. Es folgte Protest, doch die Mehrheit der Bevölkerung begehrte nicht auf. Dann wurden Ausgangssperren verhängt., gegen die erneut viel zu wenige protestierten Auch als man in der Vorweihnachtszeit 2021 nur noch in Geschäften einkaufen durfte, wenn man sich rigoros dem staatlichen Diktat unterwarf, schien das einige Zeitgenossen sogar mit Schadenfreude zu erfüllen. Eine Vorform der Überwachungs-App in Form der sogenannten „Corona-Warn-App“ akzeptierte ebenfalls die Mehrheit der Bürger.
Nun stehen wir kurz vor dem Energie-Kollaps, zahlen astronomische Beträge für Sprit, Strom, Gas und Heizöl, sehen einer Inflation entgegen, die unaufhörlich steigt…und wieder handeln die meisten nicht.

Angesichts dieser Lethargie oder falsch verstandener Solidarität ist es nicht nur wahrscheinlich, sondern geradezu GARANTIERT, dass die Politik ihren Kurs der immer stärkeren Einschränkungen weiterführen wird. Und wenn sie das tut, dann wird in sehr kurzer Zeit unser Leben vollständig aus den Fugen geraten. Wir werden nicht nur frieren, wir werden unsere Arbeitsplätze, unsere Mietwohnungen oder Immobilien verlieren.

Und dann wird es so weit sein: Uns wird ein Rettungsanker zugeworfen, doch wer danach greift, der wird verloren sein. Und wenn zu viele danach greifen, dann werden wir alle verloren sein. Ernst Wolff ist sich sicher: Es wird ein Zentralbankkonto sein, mit dem man uns ködern wird. Darauf wird sich ein Grundeinkommen befinden.

Doch dieses Konto wird an das Social-Credit-System angebunden sein. Geld ja, aber nur für die, die sich bedingungslos unterwerfen. Das bedeutet auch, dass man alles mit sich machen lassen muss – auch wenn es Todesopfer kostet. Es ist nicht mehr und nicht weniger als die Aufgabe der körperlichen Selbstbestimmung.

Fragen Sie sich bitte ernsthaft: Ist das die Welt, die Sie Ihren Kindern hinterlassen wollen?

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